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Da die kognitiven Fähigkeiten mit dem Alter abnehmen, besteht ein wachsendes Interesse an Interventionen, die diesen Prozess verlangsamen oder sogar umkehren können. Eine solche Intervention ist das kognitive Training (KT), das darauf abzielt, den Erwerb und die Beibehaltung von Fähigkeiten der fluiden Intelligenz, wie etwa logisches Denken und Problemlösen, zu verbessern. KT-Programme haben nachweislich die kognitiven Fähigkeiten älterer Erwachsener verbessert, jedoch gibt es nur wenige Studien, die die Auswirkungen von KT bei Kindern und Jugendlichen untersucht haben. Dieser Artikel erörtert die kurz- und langfristigen Vorteile von KT für die kognitiven Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen.

Die Wirkung von kognitivem Training auf kognitive Fähigkeiten hängt von der Art der trainierten kognitiven Fähigkeiten und der Art der Durchführung ab. Die Wirkung kann während oder nach dem Training auftreten und kurzzeitig (z. B. Stunden) oder längerfristig (z. B. Monate) anhalten. Hier die kurzfristigen Effekte:
Es wurde nachgewiesen, dass kognitives Training (CT) das Gedächtnis durch Übung und Verbesserung der Effizienz des Abrufs von Erinnerungen verbessern kann. Darüber hinaus zeigte CT, das auf die Verbesserung des Gedächtnisses abzielte, auch positive Effekte auf Tests der Aufmerksamkeitsressourcen, der Reaktionszeit, der visuellen Verarbeitungsgeschwindigkeit, des episodischen, semantischen, subjektiven und Arbeitsgedächtnisses sowie auf Aspekte der sozialen Kognition.
In einer Studie verbesserte kognitives Training die verbale Gedächtnisleistung der Teilnehmenden erst nach dem Training, nicht unmittelbar danach (d. h. Post-Training-Effekt). Dieser Post-Training-Effekt wurde bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beobachtet. Andere Studien konnten dieses Ergebnis jedoch nicht bestätigen, sodass die Art des kognitiven Trainings ein entscheidender Faktor sein könnte.
Exekutive Funktionen (EF) wie Planung, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit und Impulskontrolle werden durch kognitives Training positiv beeinflusst. EF spielen eine wichtige Rolle für Intelligenz und schulischen Erfolg. Studien haben gezeigt, dass Teilnehmende, die ein computergestütztes kognitives Training absolvierten, in verschiedenen Arten von EF-Aufgaben, die die Verarbeitung von Informationen bei gleichzeitiger Unterdrückung von Reaktionen erforderten, die mit diesen Informationen unvereinbar waren, verbesserte Leistungenaufwiesen als eine Kontrollgruppe, expressiven und rezeptiven Sprachtests nach zehn Wochen jedoch nicht mehr.
Kinder, deren Verarbeitungsgeschwindigkeit sich während des kognitiven Trainings verbesserte, schnitten nach dem Training in Tests zu exekutiven Funktionen und verbalen Fähigkeiten besser ab . Verbessert sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Kindes, kann dies somit zu einer besseren Kommunikationsfähigkeit, einem schnelleren Lernprozess und einer höheren Fähigkeit zur Lösung komplexer Probleme führen.
In einer Studie mit 120 Kindern im Alter von 11 bis 13 Jahren stellten Forscher fest, dass sich die verbale Intelligenz nach sechswöchiger Teilnahme an einem kognitiven Training verbesserte. Dieser Effekt war in der Experimentalgruppe stärker ausgeprägt als in der Kontrollgruppe.

Die Auswirkungen von CT auf die kognitiven Fähigkeiten können lange anhalten. Zu den Langzeitfolgen gehören:
Kognitives Training kann neuronale Veränderungen bewirken, die bestimmte kognitive Prozesse unterstützen. Beispielsweise konnte gezeigt werden, dass Kognitives Training anatomische Veränderungen im Gehirn induziert, wie etwa das Wachstum neuer Neuronen und eine erhöhte synaptische Dichte. Ein Kognitives Trainingsprogramm erfordert von den Teilnehmenden, bestimmte Fähigkeiten über einen bestimmten Zeitraum zu üben, was zu strukturellen Veränderungen im Gehirn.
Kognitives Denken lässt sich auf andere kognitive Aufgaben im selben oder in anderen Bereichen übertragen. So fanden Forscher beispielsweise heraus, dass ein Training des Arbeitsgedächtnisses und des logischen Denkens zu Verbesserungen bei einer unbekannten Denkaufgabe führen kann. Diese Erkenntnis legt nahe, dass kognitives Denken und Gedächtnis nicht nur bei den trainierten Aufgaben, sondern auch bei anderen verwandten Aufgaben verbessert. Dieser Aspekt der Generalisierung wird als transferadäquate Verarbeitung (TAP) bezeichnet.
Kognitives Lernen (KT) lässt sich auch auf andere kognitive Bereiche anwenden. Beispielsweise kann KT, die auf die Verbesserung schulischer Leistungen und des Leseverständnisses abzielt, bei Jugendlichen zu besseren Schulleistungen führen, ohne dass sich Intelligenz, exekutive Funktionen oder verbale Fähigkeiten verändern. Diese Erkenntnis legt nahe, dass KT die schulischen Leistungen effektiv steigern kann, ohne andere kognitive Bereiche zu beeinträchtigen.
Die Wirkungen von kognitiver Therapie halten umso länger an, je körperlicher und geistiger Anstrengung sie mit sich bringt. Man geht davon aus, dass die Behaltensleistung mit körperlicher und geistiger Erschöpfung zusammenhängt. Bei starker körperlicher und geistiger Erschöpfung kann die Behaltensleistung länger anhalten.
Die Effekte kognitiver Therapie können spezifisch für die anvisierten kognitiven Prozesse sein. Beispielsweise kann kognitive Therapie Komponenten des Arbeitsgedächtnisses verbessern, nicht aber andere (z. B. verbales Wissen). Dies deutet darauf hin, dass kognitive Therapie wahrscheinlich auf bestimmte kognitive Fähigkeiten beschränkt und keine universelle Intervention darstellt.

Obwohl computergestütztes Gehirntraining (CT) für Kinder und Jugendliche zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten förderlich ist, sind die Art des Trainings und die trainierten kognitiven Prozesse entscheidende Faktoren. Die Effekte können länger anhalten, wenn das Training anregender, motivierender oder anspruchsvoller gestaltet ist. Interventionen wie computergestütztes Gehirntraining werden häufig zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit eingesetzt und haben sich zudem als sicher und für Kinder zugänglich erwiesen.




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