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Wie wir kürzlich in unserem Blogbeitrag, hat die digitale Revolution praktisch alle modernen Branchen transformiert – mit einer wichtigen Ausnahme: dem Gesundheitswesen. Hier schreitet der Wandel durch neue Partnerschaften zwischen Gesundheits- und Technologiebranche voran, wobei NeuroTracker eine wichtige Rolle spielt. In diesem Beitrag betrachten wir die Initiative G4Aund untersuchen, wie sie wissenschaftliche und kommerzielle Kooperationen zwischen diesen beiden Branchen nutzt.

Die Herausforderung für die Gesundheitsbranche

Einerseits gibt es unzählige neue technologische Innovationen, die versprechen, die Effizienz traditioneller Behandlungen zu steigern und sie personalisierter und präziser zu gestalten. Dies umfasst alles von tragbaren Geräten über integrierte Sensoren und mobile Gesundheits-Apps bis hin zu KI-gestützter oder robotergestützter Pflege. Die Möglichkeit, Gesundheitsdaten effizient und individuell zu erfassen und komplexe Analysen und Auswertungen durchzuführen, ist der Grund, warum alle großen Technologieunternehmen wie Google, Amazon und Apple investieren digitale Therapien.

Andererseits benötigen die riesigen Gesundheits- und Pharmakonzerne, die den Gesundheitssektor heute dominieren, dringend Expertise, um sich im rasant wachsenden und komplexen digitalen Bereich zurechtzufinden. Doch ohne die Expertise der großen Akteure im traditionellen Gesundheitswesen fehlt es Technologieunternehmen in der Regel an Know-how in der Patientenversorgung sowie an Erfahrung im Umgang mit komplexen und kostspieligen Zulassungsverfahren, wie beispielsweise der FDA in den USA und der EMA in Europa.

Diese zunehmende Kluft zwischen diesen wichtigen Branchen ist der Grund dafür, dass das Gesundheitswesen weitgehend im vordigitalen Zeitalter stecken geblieben ist.

Entwicklung neuer digitaler Gesundheitslösungen

Aus der Notwendigkeit heraus, diese Sackgasse zu überwinden, G4A entstand „G4A ist ein globales Team von Intra-Managern und Unternehmern mit Präsenz in 35 Ländern, das positive Veränderungen in der digitalen Gesundheits- und Pflegebranche ermöglicht.“

Um ihre Mission zu erfüllen, fördern sie aktiv branchenübergreifende Partnerschaften, stellen Finanzmittel für Gesundheitstechnologien bereit und richten Mentoring-Programme zum Erfahrungsaustausch ein. Bayer, einer der größten Pharmakonzerne, engagiert sich stark für G4A. Anfang des Jahres veranstaltete das Unternehmen einen G4A-Wettbewerb, um aufstrebende Health-Tech-Unternehmen zur Partnerschaft einzuladen und so seine Gesundheitsdienstleistungen zu digitalisieren. Rund 800 Unternehmen nahmen teil, von denen nur elf Finalisten eine Partnerschaft erhielten und jeweils eine Anschubfinanzierung zwischen 50.000 und 100.000 Euro bekamen.

NeuroTracker, ein Mitglied der Digital Therapeutics Alliance, freute sich, zu den Preisträgern. Im Rahmen der Feierlichkeiten NeuroTracker kürzlich eingeladen, am G4A-Partnerunterzeichnungstag in der Bayer-Zentrale in Berlin zu präsentieren.

Als einziges Unternehmen, das für den Bereich Onkologie, wird die Neurotechnologie, die in der Leistungsoptimierung des Menschenangewendet wissenschaftlicher Expertise , um die Behandlungsergebnisse für Krebspatienten weltweit zu verbessern. NeuroTrackerunterstrich die Forschungsmotivation hinter der Zusammenarbeit.

„Mit unseren umfassenden wissenschaftlichen Kompetenzen werden wir die wissenschaftliche Strenge bei der innovativen Anwendung der Neurowissenschaften in der onkologischen Versorgung gewährleisten können. Wir erwarten, dass diese NeuroTracker -Partnerschaft mit Bayer zu vielen weiteren Kooperationen mit weltweit führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche führen wird.“

Die kommende digitale Gesundheitsrevolution

G4A und zukunftsorientierte Unternehmen wie Bayer und NeuroTrackersind Vorreiter in der Brancheund bringen Gesundheitslösungen der Zukunft schon heute zu den Menschen. Professor Faubert, Gründer und Chief Science Officer von NeuroTracker, sagte :

„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, NeuroTracker im medizinischen Bereich mit einem so bedeutenden Gesundheitsunternehmen einzusetzen. Wir hoffen, dass der wissenschaftliche Ansatz dieser Partnerschaft ein Vorbild für die schnell wachsende digitale Gesundheitsbranche sein wird.“

Aus diesem Grund NeuroTracker auch aktiv in weiteren wichtigen Partnerschaften im Gesundheitswesen. Dazu gehört eine integrierte kognitive und pharmakologische Behandlung von Depressionen, einer Erkrankung, die weltweit über 300 Millionen Menschen betrifft. Man erhofft sich von der laufenden Forschung verbesserte Langzeitergebnisse sowie eine Reduzierung der Nebenwirkungen herkömmlicher medikamentöser Therapien.

Diese Synergie zwischen Technologie- und Gesundheitsbranche verspricht einen Paradigmenwechsel für unser medizinisches Wohlbefinden, vergleichbar mit dem Übergang vom Pferd zum Auto. Jonathan Anderson, CEO von NeuroTracker und dessen Muttergesellschaft Nothing Artificial, erklärte:

„Die Ergebnisse von Kooperationen wie unserer G4A-Partnerschaft zielen darauf ab, das Gesundheitswesen sicherer, kostengünstiger, zugänglicher und effektiver zu gestalten. Das ist eine spannende Ausgangslage.“

Um mehr über den G4A-Partnerschaftswettbewerb mit Bayer zu erfahren, lesen Sie die offizielle Pressemitteilung hier.

Bayer schließt Verträge mit elf Startups im Rahmen des G4A Digital Health Partnerships-Programms ab

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