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Giulio Bertelli ist ein italienischer Segler, Filmemacher und Unternehmer. Er ist der Sohn von Miuccia Prada und Patrizio Bertelli, den Gründern der Prada-Gruppe, entschied sich aber, seinen eigenen Weg abseits der Modewelt zu gehen. Seine Karriere begann er im Hochleistungssegeln, wo er mit Luna Rossa und an Hochseeregatten wie dem Ocean Race. Neben dem Sport widmete er sich dem Design und studierte Architektur an der Architectural Association in London.
nun „Agon“ die Kinowelt auf seine ganz eigene Art. Ausgehend von seiner Erfahrung im Spitzensport und seinem Gespür für Design hat er einen Stil entwickelt, den er selbst als „Technorealismus“ bezeichnet – eine Mischform aus Dokumentarfilm und Fiktion, die Identität, Leistung und die psychologischen Kosten des Wettkampfs hinterfragt.
Agon feierte seine Premiere bei der Internationalen Filmkritikerwoche in Venedig, wo er den Luciano-Sovena-Preis für die beste unabhängige Produktion. Er wurde von Kritikern für seinen unorthodoxen, vielschichtigen Ansatz gelobt:
Diese Einschätzungen unterstreichen Agonals Film, der psychologische Tiefe, körperliche Risiken und die innere Welt der Athleten in den Vordergrund stellt, anstatt traditionelle Erzählungen von Sieg oder Überwindung.
Eine der faszinierendsten Sequenzen für alle, die sich mit kognitivem Training auskennen, findet sich in einer kurzen Fechttrainingsszene. Hier stellt ein Trainer NeuroTracker, ein 3D-Wahrnehmungstrainingsgerät, und erklärt dem Athleten:
„Denken Sie daran: Die Augen sind die Videokamera des Gehirns. Der Sehnerv ist das, was mit dem Gehirn interagiert.“
Bertellis Entscheidung, NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTracker nahtlos in Agon und verdeutlichte, wie kognitives Training mit Spitzensport zusammenwirkt.
Nachdem Bertelli um Erlaubnis zur Veröffentlichung gebeten hatte, empfing er Jonathan, den CEO von NeuroTracker, und seine Familie während ihres Urlaubs freundlich in seinem Studio in Italien. Der Besuch unterstrich den kooperativen Geist hinter den Kulissen.
Agon ist kein herkömmliches Sportdrama. Vielmehr fungiert der Film als Meditation über Leistung, Opferbereitschaft und Identität. Er hinterfragt das Sichtbare und Unsichtbare im Sport – sowohl in Bezug auf die körperliche Anstrengung als auch auf die psychische Belastung – und regt die Zuschauer dazu an, darüber nachzudenken, inwieweit der Weg des Athleten von äußeren Erwartungen oder von inneren Kämpfen geprägt ist.
Für ein Publikum, das offen für Mehrdeutigkeit und ein bedächtiges Erzähltempo ist, Agon einen eindringlichen und manchmal beunruhigenden Blick darauf, was es bedeutet, im Wettbewerb zu stehen, Leistung zu erbringen und durchzuhalten.




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