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Bist du ein begeisterter Gamer? Dann bist du nicht allein. Tatsächlich ist es heutzutage schwierig, jemanden zu finden, der keine Videospiele spielt. Ob in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Arbeit – man sieht ständig Menschen, die auf ihren Smartphones spielen.

Unsere verstärkte Nutzung von spielerischen Anwendungen und neue Spielgewohnheiten sind hauptsächlich auf die Verbreitung digitaler Geräte in den letzten Jahren zurückzuführen. Angesichts dieser zunehmenden Nutzung fragen sich Neurologen und Psychologen jedoch: Wie wirken sich Spiele auf unser Gehirn aus? Beeinflussen sie unser gesamtes Verhalten? Hier sind drei Wege, wie Videospiele unser Gehirn beeinflussen:

1. Aufmerksamkeit

Laut mehreren Studienbeeinflusst Videospielen unsere Aufmerksamkeit. Spieler zeigen beispielsweise eine verbesserte Leistung in verschiedenen Bereichen der Aufmerksamkeitssteuerung. Dazu gehören selektive, geteilte und anhaltende Aufmerksamkeit. Es gibt Hinweise darauf, dass Videospieler im Vergleich zu Nicht-Spielern bei anspruchsvollen Aufgaben ihre Konzentration besser aufrechterhalten können.

Darüber hinaus verfügen Spieler, die ihr Leben lang Action-Videospiele gespielt haben, über überlegene Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung, insbesondere im Bereich der räumlichen selektiven Aufmerksamkeit. Allerdings sind nicht alle Videospiele gleich. Studien zeigen, dass Action-Videospiele die selektive Aufmerksamkeit besser fördern als andere, langsamere Videospiele wie Rollenspiele oder Strategiespiele, die ein hohes Maß an Planung erfordern.

2. Visuell-räumliche Fähigkeiten

Unsere visuell-räumlichen Fähigkeiten ermöglichen es uns, visuelle Informationen aus unserer Umgebung und den darin befindlichen Objekten zu verarbeiten und zu interpretieren. Sie sind grundlegend dafür, uns in einem gegebenen Raum zu orientieren, Objekte in unserem Sichtfeld präzise zu greifen und unseren Blick auf verschiedene Fokuspunkte zu richten.

Einige Studien haben gezeigt, dass Logik-/Puzzle- und Jump-’n’-Run-Videospiele die Größe und Effizienz von Hirnregionen, die für visuell-räumliche Fähigkeiten zuständig sind, steigern können. Beispielsweise war der rechte Hippocampus bei diesen Langzeitspielern vergrößert.

Andererseits Call of Duty und Super Mario wurde gezeigt den Hippocampus von Gamern negativ beeinflussen. Das Problem liegt darin, dass diese Spieler den Nucleus caudatusim Striatumzur Navigation im Spiel nutzen, der den Hippocampus ausgleicht. Je mehr sie den Nucleus caudatus beanspruchen, desto weniger nutzen sie den Hippocampus, was zu Zellverlust und Atrophie des Hippocampus führt.

, der die Form eines Seepferdchens hat, Hippocampus ist der Teil des Gehirns, der uns bei der Orientierung und der Erinnerung an vergangene Erlebnisse hilft. Generell gilt: Je mehr graue Substanz im Hippocampus vorhanden ist, desto gesünder ist das Gehirn. Je stärker der Hippocampus jedoch abnimmt, desto höher ist das Risiko, an Hirnerkrankungen wie Schizophrenie, PTBS und Alzheimer zu erkranken. Daher ist Vorsicht geboten, wenn man Kinder, Jugendliche und ältere Erwachsene dazu ermutigt, Action-Videospiele zu spielen, um ihre kognitiven Fähigkeiten zu verbessern.

3. Kognitive Kontrolle

Verschiedene Videospielgenres scheinen Einfluss darauf zu haben, welche kognitiven Fähigkeiten trainiert werden. Im Spielverlauf muss ein Spieler möglicherweise seine Strategie unterbrechen und eine neue anwenden. Er kann auch gezwungen sein, Elemente auf bestimmte Weise zu manipulieren, um ein Rätsel zu lösen und in der Handlung voranzukommen. All diese Fähigkeiten lassen sich unter dem Begriff der kognitiven Kontrolle, zu der reaktive und proaktive Hemmung, Aufgabenwechsel und das Arbeitsgedächtnis gehören.

Dennoch ist der Transfer von Lerninhalten bei Videospiel-Trainingsprogrammen ein komplexes Thema. Allgemein bezeichnet Transfer die Fähigkeit einer Aufgabe, zur Verbesserung anderer, von der ursprünglichen Aufgabe unabhängiger Fähigkeiten zu führen. Ein Beispiel für nahen Transfer wäre das Erlernen des Autofahrens, woraus sich später das Erlernen des Busfahrens ergibt. Ferner Transfer hingegen beschreibt die Übertragung von Fähigkeiten, die in keinem Zusammenhang mit der ursprünglichen Aufgabe stehen, beispielsweise das Erlernen des Schachspiels und die daraus resultierende Verbesserung des mathematischen Denkvermögens.

Obwohl einige Studien zu Computerspielen strukturelle und funktionelle Veränderungen im Gehirn nachwiesen, die exekutive Funktionen beanspruchen, zeigten sie nur geringe Transferwirkungen bei anderen kognitiven Aufgaben. Selbst nach 50 Stunden Training konnten die Forscher keine nennenswerten Transfereffekte bei den Teilnehmern feststellen.

hingegen, Studie dass das Training älterer Erwachsener mit strategieorientierten Videospielen deren verbales Erinnerungsvermögen verbesserte. Diese Spiele verbesserten jedoch weder ihre Problemlösungsfähigkeiten noch ihr Arbeitsgedächtnis.

Kognitives Trainingsprogramm

Es scheint, dass im Bereich des Wissenstransfers und der Videospiele noch viel zu entdecken ist. Die in der wissenschaftlichen Literatur angegebenen Trainingszeiten variieren stark, und es ist schwierig festzustellen, ob ein Mangel an übertragenen Fähigkeiten auf einfache Ineffektivität oder eine zu kurze Trainingszeit zurückzuführen ist.

NeuroTrackerist zwar kein Videospiel, hat aber erfolgreich Trainingstransfer und -wirksamkeit demonstriert. So berichteten bereits nach nur 1,5 bis 3 Stunden Training von mentalen Verbesserungen. Darüber hinaus erzielten einige Personen nicht nur im Rahmen ihres Trainingsprogramms, sondern auch bei anderen Aufgaben, der Passgenauigkeit im Wettkampf,. Mit seinem spielerischen Ansatz und der 3D-Brille NeuroTracker wie ein Videospiel wirken. Positive Ergebnisse aus zahlreichen Studienzeigen jedoch, dass es viel mehr ist!

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