Ziel der Untersuchung ist es, zu prüfen, ob perzeptiv-kognitives Training eine proaktive Intervention zur Verbesserung der Kognition bei älteren Erwachsenen mit Gedächtnisproblemen darstellen kann.
47 gesunde Probanden im Alter von 60 bis 90 Jahren mit subjektiven Gedächtnisproblemen wurden in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Alle Probanden absolvierten innerhalb von drei Monaten drei umfassende neuropsychologische Tests. Die Teilnehmer der Interventionsgruppe absolvierten diese Tests vor, nach und im Anschluss an ein siebentwöchiges NeuroTracker -Training.
Die NeuroTracker trainierte Gruppe zeigte signifikante Verbesserungen in der Aufgabe, mit signifikanten bis bedeutenden Transferleistungen in Gedächtnisaufgaben (z. B. CVLT-II: Sofortiger freier Abruf, Kurzzeitgedächtnisabruf und Langzeitgedächtnisabruf), Arbeitsgedächtnisaufgaben (z. B. Digit Span Backward) und Aufgaben zur kognitiven Flexibilität (z. B. D-KEFS Verbal Fluency Category Switching und D-KEFS Verbal Fluency Letter Fluency). NeuroTracker Werte korrelierten zudem mit dem Ausmaß dieser Verbesserungen hinsichtlich Verarbeitungsgeschwindigkeit, Gedächtnisleistung und kognitiver Flexibilität. Darüber hinaus wurden einen Monat nach der Trainingsintervention verstärkte Transferleistungen festgestellt, was möglicherweise auf eine gesteigerte Neurogenese und vielversprechende Ergebnisse für die neuroplastische kognitive Rehabilitation hindeutet. Die Gesamtergebnisse legen nahe, dass diese Form des perzeptiv-kognitiven Trainings die Kognition mit einer relativ kurzen Trainingsintervention nachhaltig signifikant verbessern kann.

Verschiedene eierbasierte Ernährungsweisen verbessern über einen Monat hinweg die Leistung im NeuroTracker im Vergleich zu einer eierlosen Ernährung.
Ziel der Studie war es, den Einfluss der Ernährungswirkung von Volleiern, Eiklar und Eigelb auf die visuelle kognitive Leistungsfähigkeit (NeuroTracker) bei gesunden älteren Erwachsenen zu untersuchen.
99 gesunde Männer und Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren wurden nach dem Zufallsprinzip einer von fünf Gruppen mit unterschiedlichem täglichem Eierkonsum zugeteilt. Zusätzlich wurde ihre übliche Ernährung dokumentiert. Über einen Zeitraum von einem Monat konsumierten die Teilnehmenden entweder vier Eiweiß, zwei ganze Eier, zwei mit Omega-3-Fettsäuren angereicherte Eier, vier Eigelb oder keine Eier (Kontrollgruppe). In den letzten zwei Wochen der Studie absolvierten alle Teilnehmenden 15 NeuroTracker.
Männliche Teilnehmer schnitten im Durchschnitt bei NeuroTracker deutlich besser ab als weibliche. Alle Teilnehmer, die sich eierbasiert ernährten, erzielten über zwei Wochen NeuroTracker Training signifikant bessere Ergebnisse als die Kontrollgruppe ohne Eier. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ganze Eier, Eiklar und Eigelb die visuelle kognitive Leistungsfähigkeit gesunder älterer Erwachsener fördern.

Wahrnehmungs- und kognitives Training verbessert die Wahrnehmung biologischer Bewegung; Belege für die Übertragbarkeit des Trainings auf gesundes Altern
Ziel der Untersuchung ist es, zu prüfen, ob der mit gesundem Altern einhergehende Rückgang der biologischen Bewegungswahrnehmung durch eine kurze NeuroTracker -Trainingsintervention rückgängig gemacht werden kann.
Dreizehn Teilnehmer absolvierten über fünf Wochen ein dreistündiges NeuroTracker -Training, während 28 Kontrollteilnehmer entweder am experimentellen Training teilnahmen oder kein Training erhielten (Durchschnittsalter: 67 Jahre). Die Wahrnehmung biologischer Bewegung wurde vor und nach der Intervention mithilfe eines VR-Walkers (punktförmige Anzeige) in 4 m und 16 m Entfernung gemessen.
Teilnehmer vorNeuroTracker -Training zeigten eine deutlich geringere Leistung bei der Interpretation menschlicher Bewegungen auf 4 m im Vergleich zu 16 m. Die Kontrollgruppe zeigte nach dem Training keine Veränderung, während die Leistung der NeuroTracker trainierten Gruppe auf 4 m auf das Niveau ihrer Leistung auf 16 m anstieg. Da die Fähigkeit zur biologischen Bewegungswahrnehmung als wichtig für soziale Kompetenzen und entscheidend für die Kollisionsvermeidung auf 4 m gilt, schlussfolgerten die Forscher, dass die Ergebnisse zeigen, dass NeuroTracker eine nützliche Form des allgemeinen Trainings darstellt, um älteren Menschen den Umgang mit sozial relevanten, dynamischen Situationen zu erleichtern.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Ausdauertraining den altersbedingten kognitiven Abbau verlangsamen und in einigen Fällen die kognitive Funktion älterer Menschen verbessern kann. Ziel dieser Studie war es, erstmals die Auswirkungen von Krafttraining auf die kognitive Funktion zu untersuchen, gemessen anhand von Veränderungen der NeuroTracker Werte.
25 ältere Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren wurden in eine Trainingsgruppe (6 Wochen Krafttraining) und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die perzeptiv-kognitiven Fähigkeiten wurden vor und nach dem Training mithilfe von NeuroTracker Baseline-Messungen erfasst.
Ältere Erwachsene, die sechs Wochen lang Krafttraining absolvierten, zeigten signifikante Verbesserungen ihrer perzeptiv-kognitiven Funktionen, gemessen mit NeuroTracker. Krafttraining könnte daher ein wirksames Mittel sein, um altersbedingten kognitiven Abbau zu verlangsamen.
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NeuroTracker Baseline-Messungen in 2D und 3D zeigen, dass gesunde Kinder und ältere Menschen im Vergleich zu Erwachsenen ein geringeres binokulares Stereovermögen aufweisen.
Das räumliche Sehen (binokulares Stereosehen) entwickelt sich in der Kindheit und nimmt tendenziell nach dem 65. Lebensjahr ab. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob diese Effekte bei der Verarbeitung komplexer und dynamischer Bewegungen relevant sind.
Es wurden drei Gruppen mit je 20 Probanden rekrutiert: Kinder (7–12 Jahre), Erwachsene (18–40 Jahre) und ältere Erwachsene (≥65 Jahre). Jede Person absolvierte vier NeuroTracker Sitzungen, zwei in 2D (ohne binokulares Stereo) und zwei in 3D (mit binokularem Stereo).
Wie üblich erzielten Erwachsene deutlich höhere NeuroTracker Werte als Kinder oder ältere Menschen. Sie zeigten zudem einen signifikant größeren Vorteil bei der Durchführung NeuroTracker in 3D. Kinder wiederum wiesen in 3D einen größeren Vorteil auf als ältere Menschen. Dies deutet darauf hin, dass ältere Menschen eine geringere Fähigkeit zur Verarbeitung komplexer und dynamischer Bewegungen mittels stereoskopischer Wahrnehmung besitzen. Die vorliegende Studie zeigt, dass der Vergleich der Werte mit und ohne stereoskopischen Effekt eine direkte Bewertung des Stereopsis-Vorteils bei der Durchführung NeuroTrackerermöglicht.

Eine einzelne 6-minütige NeuroTracker Baseline-Messung korreliert stark mit dem simulierten Unfallrisiko und der Spurabweichung bei gesunden älteren Menschen.
Um die Theorie zu testen, dass die Fahrleistung stark mit der dynamischen Verarbeitung mehrerer Objekte zusammenhängt, wird untersucht, ob NeuroTracker -Messungen mit der Fahrleistung älterer Menschen in simulierten Szenarien korrelieren.
Dreißig erfahrene Fahrer im Alter von 65 bis 85 Jahren absolvierten eine Sitzung mit NeuroTracker (3D-MOT) und durchliefen bis zu drei Fahrszenarien im Fahrsimulator STISIM 3.0. Fünf unerwartete Ereignisse wurden in die Szenarien integriert, um das Unfallrisiko zu testen. Anschließend wurden die Korrelationen zwischen den Geschwindigkeitsschwellenwerten NeuroTracker und den Messwerten des Simulators (Unfallrate, Spurabweichung) berechnet.
Es wurden hochsignifikante Korrelationen zwischen NeuroTracker Schwellenwerten und sowohl der Unfallrate als auch dem Spurverlassen in Autobahnfahrszenarien festgestellt. Niedrigere NeuroTracker NeuroTracker korrelierten stark mit Spurverlassen beim Einfädeln auf die Autobahn, während höhere Werte mit einem geringeren Unfallrisiko in verschiedenen Szenarien und besseren Fähigkeiten zur Spurhaltung insgesamt einhergingen. Diese Studie untermauert die Annahme, dass ein Test zur Verfolgung mehrerer Objekte wie NeuroTracker als Kandidat für die Aufnahme in ein Beurteilungsinstrument für ältere Fahrer in Frage kommen könnte.

Die KI-Modellierung von NeuroTracker Baselinewerten und demografischen Daten ermöglicht eine effektive Vorhersage der Lernrate und der Ergebnisse von Trainingsinterventionen.
Ziel der Studie war es, zu untersuchen, ob eine NeuroTracker Intervention die kognitiven Fähigkeiten älterer Erwachsener mit subjektiven kognitiven Beeinträchtigungen verbessern kann und ob KI-Modelle zur Steigerung der Trainingseffektivität eingesetzt werden können.
48 gesunde, aber subjektive kognitive Beschwerden im Alter von 60 bis 90 Jahren wurden der NeuroTracker -Trainingsgruppe (26 Teilnehmer) oder einer Kontrollgruppe (22 Teilnehmer) zugeteilt. Alle Teilnehmer gaben detaillierte soziodemografische Daten mittels Fragebögen an und absolvierten neuropsychologische Basisuntersuchungen (California Verbal Learning Test, Digit Span, D-KEFS Trail Making Test, D-KEFS Verbal Fluency Test und Stroop-Test). Die NeuroTracker Gruppe absolvierte ein 7-wöchiges Training, die Kontrollgruppe führte lediglich NeuroTracker Basisuntersuchungen durch. Beide Gruppen absolvierten neuropsychologische Nachuntersuchungen nach 8 und 11 Wochen. Mithilfe von Modellen des maschinellen Lernens wurden die demografischen Daten und die Testergebnisse analysiert, um zu prüfen, ob die kognitive Leistungsfähigkeit und das Ansprechen auf das Training vorhergesagt werden können.
Die NeuroTracker Gruppe verzeichnete eine deutliche Verbesserung der Testergebnisse um etwa 70 % sowie einen breiten und robusten Leistungstransfer in den neuropsychologischen Tests in Woche 8, mit weiteren Verbesserungen (ohne Training) in Woche 11. KI-Modelle lieferten hochpräzise Vorhersagen zum Ansprechen auf die Trainingsintervention. Die Forscher schlagen vor, solche Modelle zu nutzen, um NeuroTracker -Programme effektiv an die individuellen Bedürfnisse anzupassen.
