Ziel der Studie war es, festzustellen, ob ein auf der Schweißrate und dem Natriumverlust des Athleten basierender Hydratationsplan die anaerobe und neurokognitive Leistungsfähigkeit während einer moderaten bis intensiven Trainingseinheit sowie die Erholung der Herzfrequenz nach der Trainingseinheit verbessert.
15 NCAA-College-Athleten des Merrimack College aus verschiedenen Sportarten wurden zunächst hinsichtlich ihrer Trinkgewohnheiten und ihres Wissensstandes qualitativ erfasst. Anschließend wurde ihr Schweißverlust gemessen. Die Teilnehmer wurden per Zufall entweder einem vorgegebenen Trinkplan (PHP) oder einer Kontrollgruppe (NHP) zugeteilt, die ihre gewohnten Trinkgewohnheiten beibehalten sollte. Alle Teilnehmer absolvierten Leistungstests vor, während und unmittelbar nach einer moderaten bis intensiven sportspezifischen Trainingseinheit. Zu den Tests gehörten die Messung NeuroTracker Baseline-Werte, der Standweitsprung, die Herzfrequenz- und VO2max-Überwachung sowie die Messung des Natrium- und Schweißverlusts.
NeuroTracker Baseline-Messungen lieferten einen deutlichen Hinweis darauf, dass ein individuell abgestimmter Flüssigkeitsplan die Wahrnehmungs- und kognitiven Funktionen sowohl vor als auch nach dem Training signifikant besser beeinflusst als ein herkömmlicher Flüssigkeitsplan. Insgesamt kommen die Forscher zu dem Schluss, dass dies die erste Studie ist, die belegt, dass ein individuell angepasster Flüssigkeitsplan die sportliche Leistung von College-Sportlern in verschiedenen Sportarten verbessert.

NeuroTrackerX-Training zu Hause verbesserte die Arbeitsgedächtnisleistung bei leistungsorientierten Fußballspielern, was mit entsprechenden Veränderungen der Gehirnaktivität einherging.
Ziel der Untersuchung war es, zu prüfen, ob NeuroTrackerX-Training zu Hause die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert und die Gehirnaktivität bei Fußballspielern auf Universitätsniveau moduliert.
Neunundzwanzig männliche Universitätsfußballspieler wurden entweder einer NeuroTracker Trainingsgruppe (30 Trainingseinheiten zu Hause über 9 Wochen) oder einer Kontrollgruppe, die ihr reguläres Training fortsetzte, zugeteilt. Die Untersuchungen vor und nach der Intervention umfassten NeuroTracker -Leistung (3D-MOT), Arbeitsgedächtnisaufgaben (2-back und 3-back) sowie EEG-Aufzeichnungen (Fz) während der Bearbeitung einer n-back-Aufgabe.
Die NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTrackerNeuroTracker NeuroTrackerNeuroTracker Werte (p < 0,001), die Kontrollgruppe hingegen nicht. Die Leistung verbesserte sich nach etwa 30 Sitzungen auf ca. 128–130 % des Ausgangswerts, was effektives Lernen im Rahmen eines häuslichen Selbsttrainings bestätigte.
Eine signifikante Verbesserung der Genauigkeit im 2-back-Test wurde ausschließlich in der NeuroTracker Gruppe beobachtet (p = 0,045), was auf einen Transfer ins Arbeitsgedächtnis und eine verbesserte Aufmerksamkeitssteuerung unter moderater Belastung hindeutet. Im anspruchsvolleren 3-back-Test wurden keine signifikanten Verbesserungen festgestellt. Beide Gruppen reagierten im Nachtest schneller, was wahrscheinlich eher auf Übungseffekte als auf trainingsspezifische Veränderungen zurückzuführen ist.
Während der 2-back-Aufgabe stieg die Alpha-Band-Leistung (Fz) nach dem Training in der NeuroTracker Gruppe signifikant an (p < 0,001). Die Autoren interpretieren diesen Anstieg als Ausdruck einer verbesserten Aufmerksamkeitsregulation und neuronalen Effizienz (inhibitorische Filterung).
Intensives Sporttraining kann den Wahrnehmungs- und kognitiven Nachteil ausgleichen, der damit einhergeht, dass man in der Kindheit und Jugend innerhalb einer Alterskohorte relativ jung ist.
Ziel der Studie war es, zu untersuchen, ob das relative Alter (Geburtsquartil), der Trainingshintergrund und das Stereopsisvermögen die perzeptuell-kognitive Leistungsfähigkeit junger Sportler beeinflussen, die mit Hilfe einer 3D-Mehrfachobjektverfolgungsaufgabe (3D-MOT) gemessen wurde.
Insgesamt wurden 165 männliche Nachwuchsathleten im Alter von 10 bis 16 Jahren nach Geburtsquartil und Trainingsumfang (mäßig trainiert: 1–2 Trainingseinheiten/Woche; gut trainiert: 4–5 Trainingseinheiten/Woche) kategorisiert. Die Teilnehmer absolvierten ein standardisiertes NeuroTracker 3D-MOT-Protokoll sowohl unter stereoskopischen (3D) als auch unter nicht-stereoskopischen (2D) Bedingungen. Die Geschwindigkeitsschwellenwerte wurden mithilfe eines adaptiven Treppenstufenverfahrens berechnet und zwischen den Gruppen verglichen.
Bei mäßig trainierten Athleten schnitten diejenigen, die im Auswahljahr früher geboren wurden, besser ab als ihre jüngeren Altersgenossen, was einen perzeptiv-kognitiven relativen Alterseffekt belegt. Bei gut trainierten Athleten hingegen verschwanden die Leistungsunterschiede zwischen den Geburtsquartilen; hier erreichten auch später geborene Athleten vergleichbare Wahrnehmungsschwellen. Die Leistung war in 3D-Bedingungen signifikant höher als in 2D-Bedingungen, die Stereopsis interagierte jedoch weder mit dem Geburtsquartil noch mit dem Trainingszustand.
Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine strukturierte Trainingsmethode die mit dem relativen Alter während der Entwicklung verbundenen perzeptuell-kognitiven Nachteile abmildern kann.
Die Leistungsfähigkeit bei der dynamischen visuellen Verfolgung bei jungen Basketballspielern nimmt nach kognitiver Ermüdung, die durch einen Stroop-Test hervorgerufen wurde, nicht signifikant ab.
Ziel der Untersuchung war es, zu prüfen, ob akute kognitive Ermüdung, hervorgerufen durch einen Stroop-Test, die Leistung junger Basketballspieler beim Verfolgen mehrerer Objekte beeinflusst.
Die Teilnehmer waren junge Basketballspieler, die einen standardisierten Stroop-Test zur Erzeugung kognitiver Ermüdung absolvierten. Im Anschluss an den Stroop-Test wurde ihre Leistungsfähigkeit im dreidimensionalen Objektverfolgungstest (3D-MOT) unter ermüdeten Bedingungen untersucht. Die Ergebnisse des NeuroTracker Tests wurden zwischen der Ermüdungsbedingung und den Bedingungen der Baseline bzw. der Kontrollbedingung verglichen.
Die 3D-MOT-Leistung der Teilnehmer zeigte nach der durch den Stroop-Test hervorgerufenen kognitiven Ermüdung keine signifikante Verschlechterung. Die Schwellenwerte und die Genauigkeit der dynamischen Verfolgung blieben unter den Bedingungen mit und ohne Ermüdung statistisch vergleichbar, was darauf hindeutet, dass die perzeptiv-kognitive Verfolgungsfähigkeit der Athleten gegenüber diesem im Labor induzierten mentalen Ermüdungsprotokoll robust war.
Die Ausgangsleistung NeuroTracker 3D-MOT wurde mithilfe von CORE-Sitzungen ermittelt, und die Intervention zeigte Verbesserungen der Tracking-Fähigkeit, allerdings war der Transfer der Leistung in breitere Bereiche begrenzt.
Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen eines Sehtrainingsprogramms – einschließlich der 3D-Mehrfachobjektverfolgung (3D-MOT), wie sie in NeuroTracker implementiert ist – auf die perzeptiv-kognitive Leistungsfähigkeit im sportlichen oder Hochleistungskontext zu evaluieren.
Die Teilnehmer absolvierten NeuroTracker Basisuntersuchungen mit dem Standard- CORE-Programm (drei CORE-Sitzungen und eine Sitzung mit anhaltender Aufmerksamkeit), um die Schwellenwerte für die dynamische Verfolgungsgeschwindigkeit zu ermitteln. Das Trainingsprotokoll umfasste wiederholte 3D-MOT-Sitzungen, die in ein umfassenderes Sehtraining eingebettet waren. Die Leistung wurde vor und nach dem Training beurteilt.
Die Ausgangsuntersuchungen nutzten das NeuroTracker CORE-Protokoll zur Quantifizierung der Tracking-Schwellenwerte. Nach dem Training wurden Verbesserungen der Tracking-Leistung im Vergleich zum Ausgangswert beobachtet, was darauf hindeutet, dass wiederholtes Training mit 3D-MOT die grundlegende perzeptiv-kognitive Tracking-Fähigkeit verbesserte. Aufgrund des Pilotcharakters der Studie und der begrenzten Übertragbarkeit auf breitere funktionelle Ergebnisse ist der Nutzen von 3D-MOT für die Leistung im Alltag oder im Sport jedoch noch nicht abschließend geklärt.
NeuroTracker Ausgangsleistung korrelierte nicht signifikant mit den Gesamtleistungskennzahlen der Saison bei Universitäts-Leistungssportlern.
Ziel der Studie war es, festzustellen, ob NeuroTracker Ausgangswerte die Gesamtleistung von Universitäts-Leistungssportlern während der Saison vorhersagen können.
Die Leistungssportler der Universität absolvierten vor Beginn der Wettkampfsaison NeuroTracker Basisuntersuchungen. Objektive Leistungsstatistiken während der Saison wurden erhoben und analysiert, um mögliche Zusammenhänge zwischen der kognitiven Wahrnehmungsfähigkeit zu Beginn der Untersuchung und den Leistungsergebnissen während der Saison zu bewerten.
Es wurde kein signifikanter Zusammenhang zwischen NeuroTracker Ausgangsleistung und den Gesamtleistungskennzahlen der Saison festgestellt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die perzeptiv-kognitive Fähigkeit allein die Gesamtleistung im Wettkampf nicht direkt vorhersagen kann, was die multifaktorielle Natur der sportlichen Leistung unterstreicht.
Domänenspezifisches kognitives Training führte zu messbaren Verbesserungen der exekutiven Funktionen bei jungen Elite-Fußballspielern.
Ziel der Untersuchung war es, zu prüfen, ob domänenspezifisches kognitives Training die exekutiven Funktionen junger Elite-Fußballspieler verbessern kann.
Leistungsstarke Nachwuchsfußballer absolvierten ein strukturiertes kognitives Trainingsprogramm, das auf perzeptiv-kognitive und exekutive Prozesse abzielte. Standardisierte Tests zur Erfassung exekutiver Funktionen wurden vor und nach der Intervention durchgeführt, um Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit zu beurteilen.
Die Teilnehmer zeigten nach der Trainingsintervention signifikante Verbesserungen in den Messwerten der exekutiven Funktionen. Dies deutet darauf hin, dass strukturiertes kognitives Training höhere kognitive Prozesse fördern kann, die für die sportliche Leistung relevant sind. Diese Ergebnisse unterstreichen den potenziellen Nutzen gezielter kognitiver Trainingsansätze in Nachwuchsförderprogrammen für Spitzensportler.