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Man stellt eine einfache Frage. Sie antworten nicht.
Du bietest Hilfe an. Sie wenden sich ab.
Dann kommen die Tränen leise. Oder der leere Blick. Oder das „Ist mir egal“, das ganz offensichtlich nicht stimmt.
Dies ist eine emotionale Abschaltung – eine Art Erstarrungsreaktion des Nervensystems, die bei hochbegabten Kindern mit ADHS häufig vorkommt.

Ihr Gehirn registriert starke Emotionen als Bedrohung. Das Nervensystem schaltet in den Erstarrungsmodus (Christiansen et al., 2019).
Sie können schneller denken, als sie ihre Reaktionen steuern können. Wenn die Worte versagen, schalten sie ab (Silverman, 1993).
Selbst leichte Korrekturen oder Frustrationen können Schamgefühle auslösen, die zu Schweigen, Rückzug oder Dissoziation führen können (Faraone et al., 2019).
➡️ Abschaltung ist kein Versuch, die Kontrolle zu behalten. Es ist ein Zusammenbruch.

Drängen Sie sie nicht zum Reden. Beginnen Sie damit, die Sicherheit ihres Nervensystems wiederherzustellen.
Probieren Sie Folgendes:
Wenn sie sich sicher fühlen, werden sie zurückkehren.
Kinder, die sich verschließen, brauchen Hilfe, um zu lernen, was ihr Körper ihnen sagt.
Im Beratungsgespräch gehen sie behutsam darauf ein:
Mit einem auf ADHS spezialisierten Therapeuten entwickeln Kinder Sprachkenntnisse und Ausdrucksfähigkeiten.
Chronische Überlastung schlägt sich in veränderten Hirnmustern nieder. Neurofeedback hilft, die Reaktivität zu beruhigen und die Flexibilität zu verbessern.
Die Protokolle können Folgendes umfassen:
Studien zeigen, dass Neurofeedback die Emotionsregulation verbessert und Rückzugsverhalten bei Kindern mit ADHS reduziert (Arns et al., 2014; Christiansen et al., 2019).
Für Eltern, die nach umfassenderen Ansätzen suchen, können kognitive Trainingsinstrumente wie NeuroTracker unterstützen die Aufmerksamkeit und Resilienz bei ADHS.
Abschalten ist kein Zeichen von Willensschwäche. Es ist ein Signal.
Mit den richtigen Hilfsmitteln kann Ihr Kind lernen, innezuhalten, sich auszudrücken und sich zu erholen – ohne sich zu schämen.
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F: Wie kann ich den Unterschied zwischen einem stillen Kind und einem Kind, das sich zurückzieht, erkennen?
A: Ruhige Momente sind freiwillig und oft erholsam. Rückzug tritt plötzlich als Reaktion auf Stress auf und äußert sich in leerem Blick, Rückzug oder Sprachverweigerung.
F: Soll ich mein Kind während eines Shutdowns zum Sprechen drängen?
A: Nein. Druck verschlimmert den Shutdown oft. Schaffen Sie zuerst Sicherheit – wenn sich das Nervensystem beruhigt, kann das Kind wieder Kontakt aufnehmen.
F: Kann ein auf ADHS ausgerichtetes Training wirklich bei Abschaltphasen helfen?
A: Ja. Sowohl Beratung als auch neurokognitive Methoden wie Neurofeedback oder Aufmerksamkeitstraining können Kindern helfen, Fähigkeiten zur Emotionsregulation und zum Ausdruck von Emotionen zu entwickeln, bevor Überforderung zum Zusammenbruch führt.
F: Bedeutet Rückzug, dass mein Kind trotzig ist?
A: Nein. Rückzug ist kein Trotz – es ist eine Schutzreaktion des Nervensystems. Dies zu erkennen, hilft, Schamgefühle abzubauen und Vertrauen aufzubauen.
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Breakthrough ADHD und wird hier mit freundlicher Genehmigung erneut abgedruckt.




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