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2012 wurde mir bewusst, wie eng motorische Fähigkeiten und kognitive Fertigkeiten miteinander verknüpft sind. In diesem Jahr veröffentlichte ich eine Studie zur Trainingsleistung von Top-Profiteams im europäischen Rugby, der NHL und der EPL. Alle Teams der Studie nutzten NeuroTracker während der Saison 2010/11 für ihr Leistungstraining.
Eine zentrale Erkenntnis unserer Studie war, dass selbst kleine, einfache Unterschiede im Training die Leistungssteigerung eines Athleten beeinflussen können. So stellten wir beispielsweise fest, dass Stehen im Vergleich zum Sitzen die Verbesserung eines Athleten im Laufe von 15 Trainingseinheiten positiv beeinflusste.
benötigten mentalen Ressourcen Propriozeption beeinträchtigten deutlich die Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit dieser Athleten auf kognitiver Ebene. Dies ist bemerkenswert, da die benötigten mentalen Ressourcen im Vergleich zur sportlichen Betätigung sehr gering sind.
Durch das Training und die Messung der kognitiven Leistungsfähigkeit dieser Athleten erkannten wir erstmals, wie eng Geist und Körper miteinander verbunden sind. Dies verdeutlichte, wie nützlich neurowissenschaftliche Methoden sein können, um sportliche Leistungen auf einem neuen Niveau zu verstehen.
Unsere ersten Ergebnisse wurden anschließend in einer weiteren Studie mit Athleten auf Olympia-Niveau im Katalanischen Hochleistungszentrum in Barcelona vertieft. Ein NeuroTracker Programm mit 26 Einheiten wurde bei einer Auswahl von Athleten verschiedener Sportarten eingesetzt. Das Programm umfasste Übungen vom Sitzen über das Stehen bis hin zu einer anspruchsvollen Gleichgewichtsübung.
Nach 14 anfänglichen Sitzungen im Sitzen (je 6 Minuten) wurde die Übung im Stehen durchgeführt, woraufhin sich NeuroTracker Werte verringerten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Lernkurven der Athleten nur vorübergehend durch den Wechsel von Sitzen zu Stehen beeinträchtigt wurden. Tatsächlich passten sich die Athleten schnell wieder an ihre NeuroTracker Leistung an, und zwar mit der erwarteten Lernrate.
Als wir eine dritte, schwierigere Gleichgewichtsübung hinzufügten, zeigte sich erneut ein anfänglicher Effekt auf NeuroTracker Werte, gefolgt von raschen Verbesserungen (innerhalb von sechs Trainingseinheiten). Dies verdeutlicht, wie entscheidend die Lernmethodik sein kann. Mit der richtigen Trainingsbelastung über einen längeren Zeitraum können Spitzensportler die Herausforderungen motorischer Aufgaben effektiv bewältigen und dabei unterschiedliche mentale Leistungsniveaus erreichen.
Im Laufe der Jahre habe ich auch beobachtet, in welchem Ausmaß Athleten durch längerfristiges Training unglaublich hohe Leistungen bei physisch-kognitiven Aufgaben erbringen können. Ein Beispiel dafür ist die Steigerung von Hochgeschwindigkeits-Laufband-Skating zu Puckhandling mit NeuroTracker -Geschwindigkeit, die dreimal so hoch ist wie üblich.
Bemerkenswert ist, dass sie trotz der Umstellung auf anspruchsvollere Aufgaben NeuroTracker -Werte erzielten, die mehr als doppelt so hoch waren wie der typische Ausgangswert für Profisportler. Folglich sind scheinbar außergewöhnliche Leistungen mit einer verfeinerten physisch-kognitiven Trainingsmethodik.
Im Bereich der Sportwissenschaft stellt die Leistungssteigerung durch physisch-kognitives Training noch ein relativ neues Forschungsfeld dar. Traditionell liegt dies daran, dass es bisher keine aussagekräftigen Trainingsparadigmen zur Simulation der hohen kognitiven Belastungen in Wettkampfsituationen unter hohem Druck .
Dies hat meiner Meinung nach erhebliche Auswirkungen auf Profisportler, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit. Drucksituationen im Wettkampf überfordern Sportler beispielsweise oft mental, während gleichzeitig hohe motorische Anforderungen gestellt werden. Dadurch sind sie anfälliger für Verletzungen.
Gehirnerschütterungen in der NHL sind ein treffendes Beispiel. Studien zeigen, dass NHL-Spieler beim Schießen oder Passen des Pucks besonders anfällig für einen Treffer von der Seite sind. Obwohl dieser nur kurzzeitig auftritt, ist diese akute Phase hoher mentaler und physischer Belastung für mehr als die Hälfte der leichten traumatischen Hirnverletzungen (mTBI) in NHL-Spielen verantwortlich.
Ich vermute, dass es bei kollisionsbedingten Verletzungen in allen Mannschaftssportarten ein ähnliches Muster gibt. Schließlich sind die Wettkampfinstinkte der Spieler von Natur aus darauf ausgerichtet, die Schwächen der Gegner auszunutzen.
Ich werde diesen Gedanken in einem Folgeartikel weiter ausführen und darin erörtern, wie eine neue Studie zeigt, dass die kognitive Belastung ein entscheidender Faktor für das Risiko biomechanisch bedingter Verletzungen ist. Überraschenderweise scheint dies selbst bei relativ einfachen Bewegungen der Fall zu sein. Daraus ergeben sich weitreichende Konsequenzen für die Risiken bei Sportwettkämpfen.
Neu bei NeuroTracker? Erfahren Sie mehr in Professor Fauberts vorherigem Blogbeitrag.
Professor Faubert stellt NeuroTracker vor




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