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Stell dir folgende Situation vor: Du unterhältst dich mit einem Freund über eine Fernsehserie, die ihr gestern Abend gesehen habt. Du kannst dich einfach nicht an den Namen einer Figur erinnern. Also fragst du deinen Freund: „Wie hieß der Bösewicht nochmal?“ Dein Freund antwortet. Dieses Phänomen nennt man kognitives Offloading; du hast gerade einen Teil deiner Denkprozesse an jemand anderen abgegeben. Da das Internet immer mehr Bereiche unseres Lebens durchdringt, das kognitive Offloading in der Neurowissenschaft an Bedeutung gewonnen.
Warum ist das so? Nun, heutzutage ist es üblich, auszulagern . Schließlich steht Ihnen Ihr vertrautes Gerät jederzeit mit nahezu unbegrenztem Wissen zur Verfügung. Ein paar Fingertipps genügen, oder Sie sprechen einfach mit dem Smartphone – und schon haben Sie Zugriff! Könnte diese Angewohnheit jedoch langfristige Folgen haben?

In einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift „Memory“ veröffentlicht wurde, fanden Neurowissenschaftler heraus, dass kognitive Entlastung Nebenwirkungen haben kann, die sich langfristig auf unsere allgemeine Intelligenz auswirken könnten. In der Studie wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt und mit anspruchsvollen Wissensfragen konfrontiert. Die erste Gruppe durfte Google nutzen, die andere nicht.
Der eigentliche Test kam, als beiden Gruppen einfache Fragen gestellt wurden und sie entscheiden konnten, ob sie Google nutzen wollten oder nicht. Was waren die Ergebnisse? Nun, die ehemaligen Google-Nutzer brauchten deutlich weniger Zeit, um sich an die Antworten zu erinnern. Bemerkenswerterweise benötigten 30 % von ihnen bei keiner einzigen Frage ihr Gedächtnis, obwohl sie die Antworten auf die meisten Fragen kannten. Sobald die Teilnehmer den Finger am Smartphone-Trigger hatten, beeinträchtigte dies ihre Denkfähigkeit innerhalb weniger Minuten. Was bedeutet das nun alles?
Denken Sie daran: Google kann unsere Fähigkeit und unseren Willen, uns Dinge spontan zu merken, beeinträchtigen. Smartphones sind zwar relativ schnell, aber das menschliche Denken ist viel schneller! auslagern, kann uns das daran hindern, uns einfach zu erinnern.
Problemlösung – Um eine Lösung zu finden, muss man sich in der Regel sowohl Informationen merken als auch verschiedene Gedanken ordnen, um aus vielen Möglichkeiten die passende auszuwählen. Die Internetsuche lenkt ab und kann den kreativen Denkprozess stören.
Neuroplastizität – Es gibt mittlerweile zahlreiche Belege für das Prinzip „Wer rastet, der rostet“, denn die Nutzung von Google verhindert die Aktivierung wichtiger Hirnregionen für das Gedächtnis, was letztendlich zu deren Schwächung führt.
Sollten Sie aufhören, Google zu nutzen, um Ihre geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten? Auf keinen Fall! Nutzen Sie Google stattdessen nur, wenn es wirklich nötig ist, denn das kann langfristig vorteilhafter sein. Alternativ können Sie auch regelmäßig Aktivitäten , die Ihr Gedächtnis trainieren und Sie geistig fit halten.
Benjamin C. Storm, Sean M. Stone, Aaron S. Benjamin. Die Nutzung des Internets zum Abruf von Informationen erhöht die zukünftige Nutzung des Internets zum Abruf anderer Informationen. (Quelle)
Titelbild: Esther Vargas unter CC BY-SA 2.0




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Eine auf Fakten basierende Diskussion darüber, ob Aktivitäten wie Kreuzworträtsel und Sudoku die Gehirngesundheit sinnvoll verbessern, wobei geklärt wird, was sie unterstützen, was nicht und warum ihre Vorteile oft missverstanden werden.

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