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In Teil 1haben wir die trügerische Natur des Sehens und die Bedeutung effizienter Suchstrategien für Höchstleistungen im Sport behandelt. In diesem zweiten Teil betrachten wir, wie Techniken und Training des peripheren Sehens zu einem besseren Situationsbewusstsein beitragen können.
Das Sichtfeld eines Sportlers ist jederzeit sehr groß. Der zentrale Fokusbereich ist jedoch winzig. Das bedeutet, dass sich die meisten Informationen in der peripheren Sicht befinden. Eine effektive Suchstrategie besteht darin, den Blick auf einen wichtigen Punkt zu richten, beispielsweise auf einen Gegner mit dem Ball, und gleichzeitig die Spieler im umliegenden Sichtfeld im Auge zu behalten. Entscheidend ist hierbei, dass das Gehirn trotz der Unschärfe im peripheren Sichtfeld Bewegungen gut erkennen und verarbeiten kann. Dazu gehört die Fähigkeit, mehrere Objekte zu verfolgen, die sich gleichzeitig und in verschiedene Richtungen bewegen (auch in der Tiefe). Noch wichtiger ist vielleicht, dass unser Gehirn die relative Bewegung unseres gesamten Sichtfelds nutzt, um unsere eigene Bewegungsgeschwindigkeit, -richtung und Orientierungsänderungen zu berechnen (man denke an den Anfang von Star Trek).
Das bedeutet, dass wir zwar Objekte selbst kaum wahrnehmen, aber potenziell sehr viele Informationen über Bewegungsmuster in unserer Umgebung und unsere eigene Bewegung im Verhältnis zu dieser Umgebung auf uns einströmen. In schnellen und dynamischen Szenen, wie sie in Mannschaftssportarten üblich sind, ist dieser Zustrom visueller Daten enorm und kann uns, sofern wir ihn verarbeiten können, eine Fülle an Informationen liefern.
Hierbei gibt es jedoch eine Einschränkung. Wie wir in Teil 1 erläutert haben, verschwimmt unsere Sicht, sobald sich unser Fokuspunkt bewegt, und die Sehzentren unseres Gehirns werden quasi abgeschaltet. Das bedeutet: Je mehr wir uns umschauen, desto weniger sehen wir. Deshalb lernen Spitzensportler, ihren Fokus auf das Wesentliche zu richten und ihn seltener zu verlagern. Sie verteilen ihre Aufmerksamkeit, um das Geschehen in ihrem peripheren Sichtfeld im Blick zu behalten.
Der Effekt ist weniger Unschärfe und Sichtlücken in hitzigen Spielsituationen sowie ein besseres Verständnis für den Spielverlauf. Bei richtiger Entwicklung erreicht diese Fähigkeit eine Art sechsten Sinn und ermöglicht so überlegene taktische Analysen und Entscheidungen. Es ist bekannt, dass diese Fähigkeit bewusstes Üben erfordert, und die Sportwissenschaft zeigt, dass die Nutzung eines „visuellen Drehpunktes“ eine effektive Trainingsmethode darstellt.
Ein visueller Pivot ist eine Technik, die nachweislich Sportlern hilft, ihr peripheres Sehen und ihre visuelle Suchstrategie zu verbessern. Dabei konzentriert man sich auf einen bestimmten Punkt und achtet bewusst auf das Geschehen um diesen Punkt herum. Ziel ist es, den Blick zu zentrieren und gleichzeitig die mentale Aufmerksamkeit zu weiten. Durch Übung dieser Technik lernen Sportler, ihre mentalen Ressourcen auf die Verarbeitung komplexer Bewegungsmuster in ihrer Umgebung zu lenken und so ein neues Situationsbewusstsein zu entwickeln.
NeuroTracker ist ein klassisches Beispiel für eine Trainingsmethode, die einen visuellen Drehpunkt nutzt – den Punkt in der Mitte des Bildschirms.
In diesem Fall ist die Aufmerksamkeit für die Peripherie besonders anspruchsvoll, da sie Folgendes beinhaltet: i) das Verfolgen mehrerer Ziele, ii) ein weites Sichtfeld, iii) Bewegung in der Tiefe (3D) und iv) die Ziele bewegen sich mit Ihrer Wahrnehmungsschwelle. Dies schult Ihre Fähigkeit, Ihre Aufmerksamkeit auch unter hoher mentaler Belastung auf die Peripherie zu verteilen. Hier.
Visuelles Pivot-Training vermittelt Techniken für effektives Sehverhalten. Es trainiert jedoch nicht die mentale Fähigkeit zur Verarbeitung visueller Informationen. Sport kann über das periphere Sichtfeld eines Athleten eine überwältigende Menge an Informationen vermitteln. Die gute Nachricht: Die visuellen Fähigkeiten des Gehirns lassen sich trainieren, um die verarbeitbare Informationsmenge zu verbessern. Ziel ist es, die visuelle Kapazität des Gehirns zu erhöhen, damit in jeder Situation mehr Informationen im Sportgeschehen wahrgenommen und verstanden werden können.
NeuroTracker 3D-Mehrfachobjekt-Tracking-Training überlastet die visuellen Fähigkeiten des Gehirns schrittweise, ähnlich wie Krafttraining den Muskelaufbau fördert. Der Unterschied liegt in der Neuroplastizität: Das Gehirn reagiert deutlich schneller auf Training als die Muskeln. Daher erleben Sportler typischerweise innerhalb der ersten ein bis zwei Stunden des verteilten NeuroTracker Trainings eine Steigerung ihrer visuellen Verarbeitungskapazität um mehr als 50 %.

Diese Verbesserungen nehmen mit dem Training im Laufe der Zeit weiter zu, wobei einige NeuroTracker Veteranen ihre visuellen Verarbeitungskapazitäten nach Hunderten von Trainingseinheiten um über 400 % steigern konnten.
Mit dieser Kombination aus effizienter visueller Strategie und gesteigerten visuellen Fähigkeiten hat jeder Athlet das Potenzial, ein Situationsbewusstsein auf dem Niveau eines sechsten Sinns zu erlangen, wie es Spitzenprofis besitzen.
Falls Sie den ersten Teil unseres Blogbeitrags verpasst haben, können Sie ihn hier lesen.
Sportvision zur Situationserkennung – Teil 1
Wenn Sie außerdem wissen möchten, wie sehr NeuroTracker Ihre visuellen Verarbeitungskapazitäten steigern kann, schauen Sie sich diesen Experten-Blog von Rob Gronbeck an.
Steigerung der Verarbeitungskapazität Ihres Gehirns




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