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Die physiologischen Fähigkeiten von Athleten faszinieren Forscher und Sportfans gleichermaßen seit Langem. Frühere, in Nature veröffentlichte zeigten jedoch, dass perzeptiv-kognitive Fähigkeiten möglicherweise das aussagekräftigste Kriterium dafür sind, was Spitzensportler zur Weltspitze macht. Eine neue Studie des Faubert-Labors an der Universität Montreal griff die Debatte um Anlage versus Umwelt auf, um zu untersuchen, ob Sport diese mentalen Fähigkeiten tatsächlich verbessert und ob sich diese Effekte zwischen Männern und Frauen unterscheiden. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

Die Studie, an der 72 Personen im Alter von 16 bis 22 Jahren teilnahmen, teilte die Teilnehmer in vier Gruppen ein: männliche Sportler, weibliche Sportler, männliche Nicht-Sportler und weibliche Nicht-Sportler.
Jede Gruppe absolvierte 15 Sitzungen mit NeuroTracker – einer 3D-Aufgabe zur Verfolgung mehrerer Objekte, die perzeptiv-kognitive Fähigkeiten testet und trainiert. Die 15 Sitzungen dienten dazu, eine Ausgangsbasis für höhere kognitive Funktionen zu schaffen und Lernanpassungen an diese Aufgabe zu erfassen – ein neuartiges funktionales Maß für Neuroplastizität.
Alle Gruppen zeigten innerhalb von insgesamt 90 Minuten verteiltem NeuroTracker Training eine signifikante Verbesserung.
Anfänglich zeigten männliche Athleten im Vergleich zu ihren weiblichen Pendants und Nicht-Sportlern eine höhere Leistung. Nach fünf Wochen Training, das in Blöcken von jeweils drei Einheiten durchgeführt wurde, wiesen jedoch weibliche Athleten und männliche Nicht-Sportler ähnliche Lernfortschritte wie männliche Athleten auf.
Während des gesamten Trainings erzielten die weiblichen Athletinnen durchweg höhere Punktzahlen als die männlichen Nicht-Sportler, ebenso wie die männlichen Athleten im Vergleich zu anderen Gruppen. Diese Leistung belegte einen deutlichen kognitiven Vorteil durch die sportliche Betätigung.

Die Daten wurden anschließend analysiert, um „normalisierte“ Lernraten zu ermitteln. Dabei zeigten sich – abgesehen von der Gruppe der nicht-sporttreibenden Frauen – sehr ähnliche Verbesserungsraten. Dies steht im Gegensatz zu früheren Forschungsergebnissen, die deutlich höhere Lernraten bei erfahrenen Weltklasse-Athleten belegen. Daraus lässt sich schließen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Grad an Elitarismus im Sport und dem Niveau der funktionellen Neuroplastizität besteht.
Obwohl es sich um eine relativ einfache Studie handelt, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Ausübung von Sport, selbst in einem relativ jungen Alter, einen erkennbaren Effekt auf die Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit hat.
Die Implikationen dieser Ergebnisse reichen weit über den Sportbereich hinaus. So konnte beispielsweise in Fahrstudien gezeigt werden, dass die Leistung NeuroTracker signifikant mit der Fahrsicherheit korreliert.
Zudem geht eine höhere kognitive Leistungsfähigkeit mit einer besseren Hirngesundheit, wodurch sich möglicherweise der positive Effekt von Sport und Bewegung erklärt. Allerdings ist weitere Forschung nötig, um die physiologischen Vorteile von Bewegung und die kognitive Stimulation, die mit den hohen Anforderungen an Wahrnehmung und Entscheidungsfindung – insbesondere in Mannschaftssportarten – verbunden ist, genauer zu differenzieren.
Was die Unterschiede zwischen Männern und Frauen betrifft, deuten weitere NeuroTracker Studien von Ernährungswissenschaftlern der Texas A&M University darauf hin, dass diese Unterschiede vernachlässigbar sind, wenn Studentinnen ausreichend Eisen über die Ernährung aufnehmen. Dies könnte die vorliegenden Ergebnisse teilweise bestätigen, da junge Sportlerinnen tendenziell eine nährstoffreichere Ernährung haben als Nicht-Sportlerinnen.
Da das menschliche Gehirn erst mit etwa 25 Jahren, liefern die Gesamtergebnisse weitere Belege für die potenziellen neurokognitiven Vorteile einer frühen sportlichen Betätigung.
Referenz
Geschlechtervergleich des perzeptiv-kognitiven Lernens bei jungen Sportlern
Isabelle Legault und Jocelyn Faubert, Nature Scientific Reports




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