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Eine Forschergruppe der Icahn School of Medicine am Mount Sinai veröffentlichte kürzlich in der Online-Fachzeitschrift Translational Psychiatry ihre Ergebnisse einer Studie zu bipolarer Störung. Die Studie ergab, dass natürliche Veränderungen in der neuronalen Verschaltung des Gehirns Patienten mit einem hohen genetischen Risiko für bipolare Störungen letztendlich helfen können, die Erkrankung zu entwickeln. Die Ergebnisse eröffnen möglicherweise neue Wege für die weitere Erforschung der Mechanismen, mit denen das Gehirn selbst dem Ausbruch der Krankheit vorbeugen kann (auch Resilienz genannt). Dies gibt Forschern Hoffnung, dass weitere Untersuchungen zur Entwicklung besserer Therapien für die Störung führen könnten.
Die bipolare Störung ist eine manisch-depressive Erkrankung. Es handelt sich um eine Störung des Gehirns, die zu extremen Schwankungen der Stimmung, des Aktivitätsniveaus, des Energieniveaus sowie der Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, führt. Die bipolare Störung ist stark erblich bedingt. Das bedeutet, dass Menschen, deren Geschwister, Eltern oder Großeltern an dieser Erkrankung leiden, ein deutlich höheres Risiko haben, selbst daran zu erkranken, als Menschen ohne entsprechende Familienanamnese.
Diese Studie kartierte mithilfe funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) das Konnektivitätsmuster des Gehirns von drei Personengruppen: gesunde (nicht verwandte) Personen, Patienten mit diagnostizierter bipolarer Störung und Geschwister von Patienten mit bipolarer Störung, die selbst nicht erkrankten (resiliente Personen). Jede Gruppe absolvierte eine MRT-Untersuchung, während sie eine nicht-emotionale und eine emotionale Aufgabe bearbeitete. Jede dieser Aufgaben erfasste unterschiedliche Aspekte der Gehirnfunktion, die bekanntermaßen durch bipolare Störungen beeinträchtigt werden. Sowohl die resilienten Geschwister als auch die Patienten mit bipolarer Störung wiesen ähnliche Auffälligkeiten im Netzwerk der Konnektivität zur emotionalen Verarbeitung im Gehirn auf. Darüber hinaus zeigten die resilienten Patienten weitere Veränderungen in der neuronalen Verschaltung innerhalb dieser Netzwerke.
Sophia Frangou, MD, PhD, Professorin für Psychiatrie an der Icahn School of Medicine Sinai am Mount Sinai und Autorin der Studie, erklärte: „Die Fähigkeit der Geschwister, ihre Gehirnnetzwerke umzustrukturieren, bedeutet, dass sie über adaptive Neuroplastizität verfügen. Diese könnte ihnen helfen, die Krankheit zu vermeiden, obwohl sie bei der Verarbeitung emotionaler Informationen weiterhin die genetische Prägung einer bipolaren Störung tragen.“ Dr. Sophia Frangou setzt ihre Forschung mit denselben bildgebenden Verfahren fort, um die Unterschiede in der Gehirnstruktur zu untersuchen und deren Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient psychische Probleme entwickelt, zu erforschen.
Die Forschung von Dr. Frangou konnte bestätigen, dass eine familiäre Vorbelastung mit psychischen Erkrankungen den größten Risikofaktor für Betroffene darstellt. Sie konzentriert sich weiterhin auf die Tatsache, dass die Mehrheit der prädisponierten Patienten gesund bleibt, und sucht nach den Gründen dafür. Dr. Frangou erklärt zu den Studienergebnissen: „Die Suche nach biologischen Mechanismen, die vor Erkrankungen schützen können, eröffnet völlig neue Wege für die Entwicklung von Therapien. Unsere Forschung sollte den Menschen Hoffnung geben, dass es trotz familiärer Vorbelastung möglich ist, das genetische Risiko zu verringern.“
15. Januar 2016. „Veränderungen in der Vernetzung des Gehirns schützen vor der Entwicklung einer bipolaren Störung.“ Science Daily (Website). Abgerufen von http://www.sciencedaily.com/releases/2016/01/160105112100.htm. Zugriff am 26. Januar 2016.




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