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Hohes Sturzrisiko für ältere Erwachsene: Bis zu 70 % der älteren Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen stürzen mindestens einmal jährlich. Selbst leichte Stürze können schwere Verletzungen nach sich ziehen. Doch auch ohne Verletzungen führt die Angst vor weiteren Stürzen oft dazu, dass Menschen das Haus meiden, was soziale Isolation und Muskelschwäche zur Folge hat und somit das Sturzrisiko erhöht. Daher stellt das Sturzrisiko ein bedeutendes Gesundheitsproblem für ältere Menschen dar.
Aktuelle Interventionen zur Sturzprävention bei älteren Erwachsenen konzentrieren sich typischerweise auf die Verbesserung von Muskelkraft, Gleichgewicht und Gangbild, oft mithilfe von Laufbändern. Dr. Anat Mirelman, Hauptautorin einer neuen Studie zum Sturzrisiko, erklärte jedoch: „Die Fähigkeit älterer Menschen, Hindernisse zu überwinden, kann aufgrund altersbedingter kognitiver Beeinträchtigungen wie Bewegungsplanung, geteilter Aufmerksamkeit, exekutiver Kontrolle und Urteilsvermögen eingeschränkt sein.“

In der bisher größten Studie dieser Art untersuchte das Team um Dr. Mirelman die Sturzhäufigkeit in fünf Ländern über einen Zeitraum von zwei Jahren nach einem Interventionsexperiment. Die Forscher kombinierten Laufbandtraining mit virtueller Realität, in der die Teilnehmenden virtuellen Hindernissen ausweichen mussten, um sowohl physische als auch kognitive Trainingsaspekte zu fördern. Eine Kontrollgruppe absolvierte ausschließlich Laufbandtraining. Beide Gruppen hatten bereits Stürze erlitten. Die Forscher erfassten anschließend alle Sturzereignisse über die folgenden sechs Monate.
Die durchschnittliche Sturzreduktion durch Trainingsinterventionen lag zuvor bei 17 %, ähnlich wie in der Gruppe, die ausschließlich auf dem Laufband trainierte. Die 142 Teilnehmer der VR-Laufbandgruppe verzeichneten jedoch eine deutliche Reduktion der Stürze um 42 %. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam aufgrund der Langzeitwirkung der Präventionsmaßnahmen. Dr. Mirelman fasste zusammen: „Wir stellten fest, dass Virtual Reality in Kombination mit Laufbandtraining die Sturzhäufigkeit und das Sturzrisiko für mindestens sechs Monate nach dem Training reduzierte.“
Die Auswirkungen sind auch aufgrund der Machbarkeit dieser Art von Intervention weitreichend, wie Professor Stephen R. Lord von Neuroscience Research Australia unabhängig kommentierte: „Diese Ergebnisse haben wichtige Implikationen für die klinische Praxis… Laufbandtraining mit einer VR-Komponente könnte in Fitnessstudios und Rehabilitationskliniken durchgeführt werden, und da die Intervention relativ kurzfristig ist, wäre ein Durchsatz von vielen Personen möglich.“
Die Forschungsergebnisse korrelieren auch mit vorläufigen NeuroTracker Studien, die zeigen, dass die kognitive Belastung ein entscheidender Faktor für die Koordination motorischer Fähigkeiten ist. Sie zeigen, dass selbst die Puckhandling-Fähigkeiten von NHL-Profis abnehmen, wenn sie sich ihrer Aufmerksamkeitsschwelle nähern, und dass kombiniertes physisches und kognitives Training die Fähigkeiten in beiden Bereichen bei olympischen Athleten verbessert.
Diese Erkenntnisse könnten den Weg zu einem neuen Verständnis dafür ebnen, wie wichtig kognitive Interventionen für die Aufrechterhaltung der körperlichen Sicherheit bis ins hohe Alter sind.
Name der Studie:
Dr. Anat Mirelman, PhD et al. Ergänzung des Laufbandtrainings um eine nicht-immersive Virtual-Reality-Komponente zur Reduzierung des Sturzrisikos bei älteren Erwachsenen (V-TIME): eine randomisierte kontrollierte Studie.
(Quelle)




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