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Mit Festen wie Halloween und dem Día de los Muertos (Tag der Toten) ist jetzt die ideale Zeit, um sich allem Gruseligen und Schaurigen hinzugeben und die Toten zu ehren. Besonders Halloween ist perfekt, wenn man den Nervenkitzel eines echten Schreckens sucht. Geister, Kobolde, Horrorfilme, Zombie-Kostüme … all das gehört einfach dazu! Vielleicht hast du Halloween ja mit „ The Walking Dead“ oder „American Horror Story“? Oder hast du dich vielleicht sogar in ein Spukhaus gewagt?
Ganz gleich, welche Vorlieben man hat: In bedrohlichen Situationen schaltet das Gehirn in den Kampf-oder-Flucht -Modus. Dieser Modus ist ein urtümlicher Überlebensmechanismus, bei dem der Körper auf eine wahrgenommene Bedrohung in der Umgebung mit Stress reagiert. Ursprünglich entstand diese Reaktion bei unseren Vorfahren, die über Jahrhunderte versuchten, Raubtieren zu entkommen und Gefahren auszuweichen. Heutzutage erleben wir diese Gefühle jedoch häufiger als Reaktion auf psychische Bedrohungen. Diese Bedrohungen verursachen eher psychische Belastungen als körperliche Schäden.
Die Amygdala steuert unsere Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Sie ist der Teil unseres Gehirns, der an der Verarbeitung von Emotionen beteiligt ist und eine wesentliche Rolle bei der Angstverarbeitung spielt. Dennoch kann sie nicht zwischen einer physischen und einer psychischen Bedrohung unterscheiden. Daher mögen Schweißausbrüche und Angstzustände im Angesicht eines hungrigen Löwen verständlich sein, sie können aber auch in unerwünschten Situationen wie Vorstellungsgesprächen oder Horrorfilmen auftreten.
Zahlreiche Belege stützen die Annahme, dass die Amygdala an der Verarbeitung von Angst beteiligt ist. Beispielsweise wurde in einer Studiediese Hirnregion bei Ratten vollständig entfernt. Infolgedessen zeigten diese Ratten keinerlei Angst- oder Vermeidungsverhalten mehr gegenüber ihrem größten Feind – der Katze.
Beim Ansehen eines Horrorfilms wirkt das plötzliche Auftauchen des grotesken Bösewichts als Reiz und löst ein Signal in der Amygdala aus. Als Reaktion auf die wahrgenommene Bedrohung schüttet diese den Botenstoff Glutamat. Dieser wirkt auf zwei weitere Hirnregionen. Das erste Signal wird tief in die Hirnbasis, in das Mittelhirn, gesendet.
Leider haben wir auf diesen Bereich wenig Kontrolle. Er lässt uns unwillkürlich zusammenzucken oder erstarren, was nicht gerade ideal ist, wenn man gerade eine Schüssel Popcorn auf dem Schoß hat. Das zweite Signal wird an den Hypothalamus gesendet, einen Teil des Gehirns, der für die Hormonproduktion zuständig ist. Der Hypothalamus aktiviert unser autonomes Nervensystem – und damit setzt unser Kampf-oder-Flucht-Instinkt ein. Infolgedessen steigen Blutdruck und Herzfrequenz, und Adrenalin und Dopamin (das „Belohnungshormon“ des Gehirns) werden im ganzen Körper ausgeschüttet. Diese Hormone helfen unserem Körper, sich auf den Kampf oder die Flucht in einer lebensbedrohlichen Situation vorzubereiten, weshalb wir immer dann einen solchen Adrenalinschub verspüren, wenn wir Angst haben.
Haben Sie sich jemals gefragt, warum manche Menschen Horrorfilme mehr genießen als andere? Oder warum manche sich zu Extremsportarten oder riskanten Aktivitäten hingezogen fühlen? Offenbar erleben manche Menschen diese Angst und den damit verbundenen Adrenalinrausch intensiver als andere. Warum? Nun, das könnte an Unterschieden in der Gehirnchemie liegen. An der Vanderbilt Universitywurde beispielsweise festgestellt dass die chemischen Reaktionen verschiedener Personengruppen in aufregenden Situationen unterschiedlich ausfallen. Zwar wird in solchen Situationen Dopamin freigesetzt, doch bei manchen Menschen fehlt dem Gehirn ein Mechanismus, der die Dopaminausschüttung und -wiederaufnahme reguliert.
Infolgedessen erleben sie in gruseligen oder riskanten Situationen mehr Belohnung und Vergnügen und sogar einen höheren Dopaminspiegel im Gehirn. Das erklärt, warum manche von uns schon beim bloßen Gedanken an Zombies, während andere ein Kribbeln der Aufregung verspüren. Also, immer noch Angst vor allem, was nachts rumpelt?




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